Die Behauptung, es gebe keinen Zufall und alles sei vorherbestimmt

Es gibt einen Zufall: Den freien Willen der Anderen! Ein Mensch kann seinen freien Willen dazu benutzen, mir etwas anzutun, was in meinem Lebensplan nicht vorgesehen war. Sonst wäre der freie Wille nicht frei.

 

Armin Risi ist einer der wenigen spirituellen Autoren, die das begriffen haben. In seinem Buch „Der radikale Mittelweg“ räumt er mit esoterischen Irrlehren auf. Einen solchen Fall, in dem ein Mensch seinen freien Willen dazu nutzt, um einem anderen Menschen wehzutun, nennt Armin Risi „Übergriff“. Ein Übergriff ist tatsächlich sinnlos. Er ist nicht vom Schicksal vorherbestimmt und hat auch keine „spirituelle Botschaft“ für das Opfer. Ein Übergriff geschieht, weil jemand seinen freien Willen dazu nutzt, um etwas Böses zu tun.

 

„Blöderweise“ kann und darf Gott nicht in den freien Willen der Menschen eingreifen, sonst wäre der freie Wille nicht frei. Gott kann uns also nicht immer vor allem Übel beschützen. Aber ich durfte selbst schon mehrfach erfahren, dass Gott ungerechtfertigte Katastrophen und Schicksalsschläge zwar wegen des freien Willens nicht verhindern kann, aber er kann uns davor warnen oder uns so führen, dass wir um die entsprechende Situation herumkommen und letztlich nicht davon betroffen sind. Ich hatte schon einige erstaunliche Erlebnisse mit meinem Schutzengel. Es ist beeindruckend, welche Methoden Schutzengel auf Lager haben, um Menschen zu warnen.

 

Man kann nicht der Meinung sein, dass es den freien Willen gibt und gleichzeitig behaupten, dass es keinen Zufall gibt. Meiner Ansicht nach ist das ein Widerspruch, der mir in der spirituellen Literatur immer wieder begegnet.