Die Schöpfung Gottes beweist die Bibelfälschung

Das Buch „Erdsysteme und Christuskraft - Ein Evangelium für das Menschwerden“ von Marko Pogačnik stand monatelang ungelesen in meinem Bücherregal. Aufgrund seines Titels dachte ich zuerst: „Naja, wird wahrscheinlich wieder irgendein esoterisches Geschwurbel sein.“ Später ärgerte ich mich, daß ich das Buch nicht schon viel früher gelesen habe. Wie hätte ich auch ahnen können, daß dieses „esoterische Geschwurbel“ mir einen Beweis für die Fälschung der Bibel liefert?

 

Jeder Mensch hat eine Aura, ein unsichtbares Energiefeld um sich herum. Hellsichtige Menschen können die Aura anderer Menschen sehen und darin „lesen“. Ein guter, liebevoller Mensch hat eine schöne, strahlende, kräftige Aura. Ein Mensch, der voller Haß ist und viel Böses tut, hat eine schmutzige, unschöne Aura.

 

Ähnlich wie beim Menschen hat auch jeder geschriebene Text eine Art Aura, vom Autor Ätherkörper genannt. Dieser schwebt über den Buchstaben oder ist in ihnen verwoben. Er bleibt erhalten, auch wenn der Text abgeschrieben, kopiert oder in eine andere Sprache übersetzt wird. Und ähnlich wie bei der menschlichen Aura können manche Hellsichtige den Ätherkörper von geschriebenen Texten sehen.

 

So, wie der Seelenzustand des Menschen die Qualität seiner Aura bestimmt, so bestimmt die Absicht des Textschreibers die Qualität des Ätherkörpers seines Textes. Ist der Text in guter Absicht geschrieben worden, sieht der Ätherkörper prächtig und schön aus. Wenn der Text in böser Absicht geschrieben wurde, ist sein Ätherkörper verstümmelt, kümmerlich, schwach und häßlich.

 

Als Marko Pogačnik mit seiner Ätherkörper-Lese-Methode über die Evangelientexte in der Bibel ging, konnte er auf diese Weise feststellen, welche Bibelverse echt und welche gefälscht sind. Der Ätherkörper des echten Wort Gottes sieht kräftig und schön aus, während plötzliche Einbrüche und Verstümmelungen darauf hinweisen, daß die betreffende Textstelle nicht mehr Gottes Wort ist, sondern von Menschen mit böser Absicht, also von den Bibelfälschern, verändert oder nachträglich eingefügt wurde.

 

Bezeichnenderweise handelt es sich dabei um genau die Bibelverse, die auch ich rein gefühlsmäßig mit meiner Intuition als aus satanischer Quelle stammend angestrichen hätte. Ein Mensch, der ein Gespür für die Wahrheit hat, braucht also nicht einmal unbedingt die Fähigkeit des Hellsehens, um zu erkennen, welche Bibelverse gefälscht sind.

 

Die Dunkelmächte konnten die Bibel verfälschen, aber sie konnten Gottes Schöpfungsgesetze nicht umgehen. Sie konnten den Ätherkörper ihrer Textfälschungen nicht ändern. So deckt die Schöpfung Gottes die Bibelfälschung auf und die Fälscher können es nicht verhindern. Das Gute gewinnt am Ende immer. Die Dunkelheit hat gegen das Licht keine Chance.

 

 

Zitat aus dem Buch:

 

„Angesichts dieses immer noch praktizierten Mißverständnisses stellt sich die Frage, wie wir mit der Erkenntnis umgehen sollen, daß die matthäische Deutung des Gleichnisses die Menschen auf tragische Weise in die Irre geführt hat. Sollen wir jetzt demselben Muster folgen und die Kirchenväter anklagen und schmähen, weil sie nicht achtsam und hellhörig genug waren, als sie solche Fremdkörper innerhalb der Evangelien als Wort Gottes verkündeten und von den Gläubigen verlangten, ihnen bedingungslos zu folgen? Nein, es wäre nicht nur sinnlos, sondern auch ethisch unhaltbar, einem Muster zu folgen, das man gerade als überholt erkannt hat. Laßt uns stattdessen die ursprüngliche Lehre Jesu beherzigen, wie sie im Gleichnis vom Lolch dargestellt wurde. Der Augenblick der Besinnung ist eine einmalige Chance, sich für einen völlig neuen Weg zu entscheiden. Laßt uns aus den gemeinsamen Fehlern der Vergangenheit für die Zukunft lernen. Ich sage bewußt „gemeinsame Fehler“, denn sie wurden nicht nur von denen begangen, die solche Fremdkörper heimlich in die Evangelientexte hineingeschmuggelt haben, sondern auch von denen, die in ihrer übertriebenen Hingabe an das Wort Jesu nicht selbstständig gedacht und entschieden haben. Auch letztere haben gefehlt, weil sie den feinen Unterschied übersehen haben zwischen dem, was wahr ist, und dem, was der Wahrheit nicht entspricht. Wir alle können heute innerlich wachsen, indem wir aus den wechselseitig begangenen Fehlern der Vergangenheit lernen. Wenn sich darüber hinaus auch noch die Kirche und die Gesellschaft als Ganze dazu entschließen könnten, sich zu ihren Fehlern zu bekennen, dann würden die getrübten Weltverhältnisse im großen bereinigt und geklärt werden.“

 

Erdsysteme und Christuskraft - Ein Evangelium für das Menschwerden

Marko Pogačnik

Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München

ISBN 3-426-87085-1