Jesus ist nicht für unsere Sünden gestorben, sondern

für unsere Urschuld des Abfalls von Gott

„Es ist eine konfessionelle Irrtumslehre, dass durch Jesu Leiden, Tod und Auferstehung sämtliche – wie ihr es sagt – Sündenschulden, Lieblosigkeiten, Verstöße gegen die Gebote und Gesetze Gottes getilgt wurden. Ebenso ist es eine konfessionelle Irrtumslehre, dass durch Jesu Leiden und Tod die Versöhnung mit Gott erreicht wurde.

Liebe Geschwister, einer solchen Versöhnung durch Christus bedurfte es nicht. Wer so etwas lehrt, hat nicht erkannt, dass Gott die pure Liebe ist und dass diese pure Liebe eine in sich geschlossene Geistpersönlichkeit darstellt! Ebenso ist es unmöglich, liebe Geschwister, dass ihr Gott beleidigen, kränken oder in irgendeiner Form schaden könntet. Es ist ganz unmöglich, dass ein Geschöpf Gottes, und sei es das höchste, den Schöpfer in dieser Art und Weise schädigen könnte. Deshalb bedurfte es dieser Versöhnungslehre nicht! Die in diesem Irrtum Befangenen werden einst Schwierigkeiten haben mit der Anpassung an die Wahrheit, denn diese Versöhnungsirrtumslehre hebt sich ja von selbst auf. Denn jeder, der von Gott abgefallen ist, ist für sich selbst abgefallen und kann nur wieder für sich selbst sein Seelenheil erwirken!“

 

Karma und Reinkarnation

Herausgegeben von Gisela Weidner

Gisela Weidner, Eigenverlag, Wien

1. Auflage

Seite 67/68

„Jesus hat uns nicht, wie irrtümlich gelehrt wird, von den Sünden unserer Willensentscheidungen befreit, er hat uns diese auch nicht abnehmen können und er hat sie auch nicht gesühnt und uns auf diese Art und Weise mit dem Vater wieder in Ausgleich gebracht! Liebe Geschwister, so geht das nicht! Niemand kann doch für andere Fehler büßen, nicht einmal einer, der das freiwillig tun wollte.

In den christlichen Kirchen erfährt man nichts davon, wo sich Christus in dem Zeitraum zwischen seinem Erdentod und seiner Auferstehung am dritten Tag aufgehalten hat. Dabei wäre es für den Glauben der Christen so bedeutsam, gerade auch darüber unterrichtet zu werden.“

 

UNICON-Stiftung

Lebensorientierung durch spirituelles Wissen

Seite 63 + 64

https://unicon-stiftung.de/146-0-Lebensorientierung-durch-spirituelles-Wissen.html

„Es ist ein großer Fehler, wenn die Menschen glauben, durch den Kreuzestod sei die Vergebung ihrer Sünden gewährleistet. Dieser Gedanke zieht den furchtbaren Schaden nach sich, daß alle die, so daran glauben, dadurch von dem wahren Wege zur Erlösung zurückgehalten werden, der einzig und allein darin liegt, nach dem Worte des Heilandes zu leben, nach den Erläuterungen, die er als Wissender und alles Überschauender gab.“

 

„Um Eurer Sünden willen kam der Heiland, das ist unantastbar und buchstäblich richtig. Auch daß er um der Schuld der Menschheit willen starb.

Doch dadurch werden Deine Sünden nicht von Dir genommen! Das Erlösungswerk des Heilands war, den Kampf mit dem Dunkel aufzunehmen, um der Menschheit Licht zu bringen, ihr den Weg zu öffnen zur Vergebung aller Sünden.

Wandern muß ein jeder diesen Weg allein, nach des Schöpfers unumstößlichen Gesetzen.“

 

Zitat 1:

Abd-ru-shin, „Im Lichte der Wahrheit - Gralsbotschaft“

Band II, Seite 250 (Kapitel 45: „Der Kreuzestod des Gottessohnes und das Abendmahl“)

Zitat 2:

Band II, Seite 40 (Kapitel 9: „Der Erlöser“)