Was erleben Anhänger anderer Religionen im Jenseits?

[Der Autor zitiert aus seinem Buch „Alles endet im Licht“:]


»Es gibt nur   e i n e   Richtschnur, um sich dem Licht der Himmel wieder zu nähern. Was darüber hinaus angeboten, gelehrt, dogmatisch vorgeschrieben und als zwingend notwendig angepriesen wird, lenkt vom Kern der Wahrheit ab.

„Dann lenken aber alle Religionen oder zumindest die meisten von der Wahrheit ab.“

Um welchen Kern herum „drapieren“ denn, wie du es ausdrückst, eure vielen Religionen und Gruppen ihre eigenen Vorstellungen von dem Weg zur Seligkeit?

Jetzt gingen mir die Augen auf und das, was ich bisher nur vage erkannt hatte, ließ sich plötzlich fassen.

„Um die zentrale Aussage: die Liebe.“

Um   d i e   Liebe, die erst in ihrer vollen Bedeutung durch Jesus von Nazareth in die Welt kam. Es ist die Liebe, die alles versteht, die alles verzeiht, die sich verschenkt, die nichts erwartet – die selbstlose Liebe.


[...]

    Wer sich – gleich in welcher Religion – bemüht hat, das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe zu erfüllen, wird lichte Bereiche erleben, die seinem Inneren entsprechen. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Namen sein Gott trug. Wer dem Prinzip der gelebten Liebe gefolgt ist (und sei es mit seinen vielleicht nur bescheidenen Möglichkeiten), wird von der Liebe empfangen. [...]

    Es gibt keine Veranlassung, von der Meinung abzurücken, daß derjenige Christ ist, der die Liebe lebt. Und insofern ist die Frage durchaus berechtigt: „Wenn man also Christsein in dem zuvor beschriebenen Sinn betrachtet – warum sollte man als Jude, Buddhist, Hindu, Moslem, sogar als ‚Ungläubiger‘ nicht auch Christ sein können?“«

 

hans-dienstknecht.de

Die Spielregeln oder Das Ende der Vernebelung – Unser Leben im Lichte göttlich-geistiger Gesetzmäßigkeiten

Hans Dienstknecht

Seite 45–46 + 258–259

Bürger-Verlag, Hans Dienstknecht

1. Auflage September 2005

ISBN 3-9806345-5-8


Die Aussage in normalen Anführungszeichen stammt von einem Wesen aus der geistigen Welt

 

»Wie steht es aber – so mag sich mancher Leser fragen – mit jenen Abgeschiedenen, die auf Erden nichts von Christus und seinem Erlösungswerk gewusst haben? Die Antwort lautet: „Geistwesen, die als Menschen auf Erden einer nichtchristlichen Religion angehörten, werden in der geistigen Welt über Christus unterrichtet. Jene Religionsstifter, zu denen solche Menschen als ihren Meistern aufgeblickt haben, waren Vorläufer Christi [Propheten des Alten Testaments] oder sind Bindeglieder zu Gott. Ihre Anhänger werden in der geistigen Welt in Schulen über Christus und den Heils- und Erlösungsplan belehrt – und dort nehmen sie diese Belehrungen auch an. Denn es ist in Wahrheit so, wie Christus gesagt (Johannes 14, 6): ‚Keiner kommt zum Vater denn durch mich.‘“«

 

Geborgenheit – Vom Leben nach dem Tode

Walther Hinz

Seite 258259

ABZ Verlag AG, Zürich

Neuauflage 2017

ISBN 978-3-85516-018-1


Aus einer Göttlichen Offenbarung

 

„Alle Seelen außerhalb der Himmel, seien sie inkarniert oder nicht, haben das gleiche Ziel, ob sie dies wissen oder wollen oder nicht: wieder heimzukehren und zurück in Meine Arme zu finden; denn Ich verliere nicht, was Ich einmal geschaffen habe. Sie haben also noch einen Weg vor sich, der kurz oder lang sein kann, je nachdem, wie weit sich der oder die Einzelne entwickelt hat. Den Maßstab für diese Entwicklung setzt ausschließlich die Liebe.

[...]

Wenn es in eurer Schrift heißt, dass keiner zum Vater kommt denn durch Mich, so wird nach Meiner Erläuterung deutlich geworden sein, was damit gemeint ist: dass keiner in den Himmel eintreten kann, der nicht wieder die Liebe in sich erschlossen hat. Denn auch hier gilt wie überall, dass Gleiches wiederum Gleiches anzieht und Ungleiches sich abstößt.“

 

https://www.aus-liebe-zu-gott.de/Offenbarungen_2023-01-31.html