Die Werke sind wichtiger als der Glaube

„Lehrer zeigen den Weg, gehen muss ihn jeder selbst. Jesus zeigte uns den Weg, gehen müssen wir ihn selbst. Erlösung finden wir im Gehen des Weges, nicht indem wir uns an den Mantelzipfel des Lehrers hängen.“

 

In jedem Jetzt ist Ewigkeit – Worte für alle Tage

Willigis Jäger

Seite 172


Die Bibel ist keine abschließende Offenbarung Gottes – es gibt unzählige Neuoffenbarungen:

Im Urchristentum war das Empfangen von Belehrungen durch den Geist Gottes über menschliche Medien selbstverständlich und war seinerzeit von Jesus angekündigt worden. Bis die Kirche die Lehre Jesu verfälschte und Geisterkundgaben verbot:


Auch Wesen aus der geistigen Welt und Geister von Verstorbenen können uns durch medial veranlagte Menschen Botschaften übermitteln. Diese können Irrtümer und falsche Lehren enthalten, weil jedes Wesen aus seinem eigenen begrenzten Bewusstsein spricht. Neuoffenbarungen, die von Gott, Jesus, Maria oder ähnlichen Wesen kommen, enthalten oft widersprüchliche Informationen und menschliche Einfärbungen, weil der Empfänger der medialen Botschaft nur das übermitteln kann, wozu er mit seinem begrenzten Bewusstsein fähig ist. Deshalb sollte man alle Übermittlungen aus dem Jenseits mit kritischer Haltung lesen:

 

„Die Aussagen der Medien [...] können nie unfehlbare Glaubensquelle sein, wohl aber wertvolle Hilfsmittel [...].“

Pfarrer Otto Feuerstein


„Karma“ und „Strafe“ richtig verstehen:

 

„Karma“ im Sinne von „Schuld“ verstanden ist falsch – im Sinne von „Ursache-und-Wirkung“ verstanden richtig

Vorsicht beim Begriff „Karma“, der aus den Irrlehren der östlichen Religionen stammt und das unbarmherzige Schuldprinzip meint. Als „Schuld“ verstanden ist Karma eine Erfindung von satanisch beeinflussten Menschen, um mit dem Schuldprinzip andere Menschen zu unterdrücken.

Richtiger ist der Begriff „Ursache-und-Wirkung“, der in aktuellen göttlichen Offenbarungen oft als Karma bezeichnet wird, jedoch nicht im Sinne der klassischen Schuld gemeint ist. Das erkennt man beim Lesen der entsprechenden Texte. Der Zweck der Neuoffenbarungen ist ja gerade, dass wir die falschen Lehren der katholischen Kirche und sonstiger menschengemachter Religionen überwinden und zu einem höheren Bewusstsein finden.

 

Auch der Begriff „Strafe“ muss richtig eingeordnet werden. Ein Gott der Liebe straft nicht. Wenn dieser Begriff in zumeist älteren Neuoffenbarungen noch verwendet wird, dann deshalb, weil das empfangende Medium und seine Zuhörer noch Christen der „alten Schule“ waren und nur ein solches Vokabular verstehen und deshalb erwarten.

Gott straft nicht, sondern lässt zu, dass wir die Wirkung der von uns gesetzten Ursachen zu spüren bekommen. Und dies auch nur dann, wenn es nicht anders geht. Oft mildert oder erspart uns Gottes Gnade und Barmherzigkeit das Erfahren der Wirkungen, wenn wir unser gegen die Liebe gerichtetes Verhalten erkennen und uns bemühen, uns zu bessern.


Die Lehre von Ursache-und-Wirkung (Karma) und von der Wiedergeburt (Reinkarnation) war im unverfälschten Christentum enthalten:

„Von allen diesen Wahrheiten weiss das heutige Christentum nichts. [...] Die Urbibel enthielt noch alle diese Wahrheiten. Bei der späteren Gestaltung der Heiligen Schrift war die Macht des Bösen am Werk, um die Zusammenhänge in dem Erlösungsplan Gottes der menschlichen Kenntnis zu entziehen. Der Menschheit sollte die tröstliche Wahrheit vorenthalten werden, dass alles wieder zu Gott kommt. [...] Alles wieder zu Gott zu führen, ist auch der Zweck der materiellen Schöpfung.“

 

Der Verkehr mit der Geisterwelt – seine Gesetze und sein Zweck, Johannes Greber, zitiert aus: Geborgenheit – Vom Leben nach dem Tode, Walther Hinz, Seite 154, ABZ Verlag AG, Zürich, Neuauflage 2017, ISBN 978‑3‑85516‑018‑1

Botschaft aus dem Jenseits:

„Wenn ihr den vollständigen und unverfälschten Text der Lehre Christi hättet, würde euch so manche Last von den Schultern genommen sein, die euch von Menschen im Namen der Religion und des Christentums aufgebürdet wurde. Manche Lehre, die man euch zu glauben zumutet, obschon sie eurem Verstande unmöglich erscheint, würde in Wegfall kommen, weil sie als unrichtig erkannt würde, und ihr könntet aufatmen als freie Kinder Gottes.“

 

Der Verkehr mit der Geisterwelt – seine Gesetze und sein Zweck, Johannes Greber, zitiert aus: Reiseführer ins Licht – Das Leben und das Leben danach, UNICON‑Stiftung, Seite 74


Zitate über Ursache-und-Wirkung und Reinkarnation:

Durchgabe von Lichtwesen aus der geistigen Welt

 

„Viele Jahrhunderte hat vornehmlich die christliche Religion den Menschen eingeredet, dass sie Sünder sind und schon in Sünde geboren werden. Wie niederschmetternd ist es für eine Seele, mit diesem Gedanken aufzuwachsen. Es handelt sich dabei um eingeredete SCHULDGEFÜHLE, die jeglicher Begründung entbehren.“

 

B r i e f e  aus der anderen Welt, Brunhild Börner‑Kray


Ein Verstorbener meldet sich bei seiner Frau und berichtet aus dem Jenseits:

»Auf Erden lebt ihr wie in einem Kasten. Könntet ihr die Wände dieses Kastens aufbrechen, würdet ihr eine Welt unendlicher Schönheit schauen. Das Universum enthält unendlich viele Welten voller Harmonie.

[...]

In Argentinien haben wir einige Familien stützen müssen, die durch Feuer alles verloren hatten. Jetzt haben sie wieder Mut gefasst und beginnen von neuem aufzubauen. Auch für sie war es, wie es uns gezeigt wurde, eine Abtragung. Sie hatten im Leben vorher ihre Mitmenschen durch angelegte Brandschäden schwer geschädigt. Ja, ja so sieht und erkennt man: „Was der Mensch sät, erntet er!“ Immer wird die Ursache nur Wirkung dessen, was sich dann im Erdenleben so zeigt.

[...]

Überhaupt das allerschwerste ist es, den Seelen die unendliche Liebe Gottes klarzumachen. Ihnen zu beweisen, dass Christus wohl die Erlösung brachte, indem Er den Weg zurück zur geistigen Heimat, dem Ursprung allen Seins, wieder freimachte; dass aber jeder seine Taten, seine gelebten Leben ganz allein selber zu verantworten hat; sie darum auch selber, dem universellen Gesetz Gottes nach, wieder bereinigen muss!

      Wohl liegt auch darin jene Gnade, dass vieles gemildert zu werden vermag, wenn der Mensch sich wirklich redlich darum bemüht, ein Gott‑wohlgefälliges Leben zu führen.

[...]

Darum ist es ja auch so unendlich wichtig, dass den noch auf Erden lebenden Menschen immer wieder klargemacht werde, dass alle, alle Kinder Gottes sind und darum auch allen geholfen wird, sofern sie nur Gott in Christi Namen darum bitten! Dieses Bitten ist und bleibt die große Erbarmungstat Gottes: So jeder innigst bittet, wird ihm auch geholfen. So man anklopft, wird auch aufgetan!«

 

Enne: So schreibe bitte weiter

Omi Senta Lange

Zusammengestellte Auszüge, UNICON‑Stiftung

Seite 13 + 4 + 38 + 52


Aktuelle Göttliche Offenbarungen:

„Viele Christen, vor allem diejenigen, die noch stark an eine Glaubensgemeinschaft oder an die Bibel gebunden sind, können mit einem Offenbarungswort, das aus Meinem Munde kommt, nichts oder nur wenig anfangen. Für sie ist alles, was einmal niedergeschrieben wurde, unumstößliche Wahrheit, die auch nicht ergänzt zu werden braucht oder darf.

    Benutzt euren Verstand, Meine Geliebten! Als ob Meine unendlich tiefe Weisheit sich auf das beschränkt, was in euren Büchern als von Mir gesagt und getan überliefert ist! Ich passte als Jesus von Nazareth Meine Lehren dem Bewusstsein Meiner Zuhörer, den Menschen der damaligen Zeit, an. Hättet ihr es anders gemacht? Hättet ihr ihnen von Gesetzmäßigkeiten, Energieräubern, Dulderseelen, Ebenen der Vorbereitung, kosmischen Zusammenhängen und mehr erzählt, deren Sinn sie nicht hätten erfassen können? Ich sage bewusst noch einmal: Benutzt euren Verstand, denn Ich wünsche Mir Kinder, die nicht unüberlegt nachplappern, was ihnen andere zu glauben vorschreiben, nur weil diese Mich angeblich studiert haben.

    Mich kann man nicht studieren! Mich kann man nur schrittweise im Inneren erfahren, und ebenso kann man nur schrittweise in Meine Weisheit eintauchen, indem man sich bemüht, Mein Liebesgebot in die Tat umzusetzen. Alles andere ist Schall und Rauch.

 

Offenbarung vom 16. September 2021


Christliche Spiritualität – Botschaften aus dem Jenseits:

„Alle von der Geistigen Loge Zürich medial empfangenen Belehrungen bezwecken, dem Menschen ein Wissen um die grossen geistigen Zusammenhänge und die wahren Ursachen und Folgen des Erdendaseins zu erschliessen, damit er fähig wird, den unausweichlichen Lebenskampf besser zu bestehen und seine Probleme zu lösen. Diese einzigartigen Belehrungen aus der geistigen Welt Gottes klären nicht nur die Rätsel des Lebens und helfen zum besseren Verstehen der Bibel, sondern sie bringen dem Menschen durch Wahrheit innere Geborgenheit.“

 

Geborgenheit – Vom Leben nach dem Tode, Walther Hinz, Seite 303, ABZ Verlag AG, Zürich, Neuauflage 2017, ISBN 978-3-85516-018-1

Aus den Inhaltsverzeichnissen:

  • Wie viel jeder Mensch Christus zu verdanken hat
  • Vor der Erlösungstat Christi gab es für die Gefallenen keine Rückkehr in den Himmel
  • Der Kampf Christi gegen Luzifer und sein Sieg
  • Die Wiedergeburt ermöglicht das Wiedergutmachen von Schuld
  • Wie die Evangelien entstanden
  • Neues Licht auf eine falsch übersetzte Bibelstelle
  • Von Werdegang und Entwicklung des Christentums
  • Einzelheiten aus dem Leben Jesu, die nicht in den Evangelien festgehalten sind
  • Jesu Leben und Wirken vor seiner Lehrtätigkeit
  • Warum erleben so viele Menschen ein hartes Schicksal?
  • Auch bei Nichtchristen ist das gelebte Leben für das Ergehen im Jenseits ausschlaggebend
  • Richtlinien für den Aufstieg zu Gott